Tommes58’s Weblog
Bunte Einblicke in mein LebenArchiv fürZukunft
Zukunft
Ja, die K. geht nach Augsburg. Okay, ich laß gerade die letzten Einträge von mir und wollte etwas dazu ergänzen. Auch ich bin nun auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit mit meiner Perle zusammen zukommen. Also mit ihr dort runter zu gehen. Drei Bewerbungen sind schon raus. Eigentlich wollte ich es ja nicht, aber warum es nicht als Chance ansehen. Auch wenn man etwas zurücklassen muss, ich gewinne auch eine Menge, und es ist ja nicht für immer. Eigentlich ist eine solche Herausforderung genau das Richtige um mal aus seinem kleinen gemütlichen Raum rauszukommen. Es wäre wirklich schön, wenn es klappt. Aber eigentlich, will ich ja immer noch studieren. Da bleibe ich ich auf jeden Fall dran, es muss einfach das nächste mal klappen, das ist das was ich wirklich will, genau so wirklich wie mit Kerstin erfüllt und glücklich zusammen leben. =)
nur mal so..
So, bevor hier gar nichts mehr geht, ein paar Zeilen aus meinem Leben.
Es ist schön mal wieder was loszuwerden, ich weiß gar nicht womit ich beginnen soll. Belangloses Geschichten sollen hier keinen Raum finden. Das wichitgste, was mich im Moment beschäftigt, ist neben der krassen Berwerbung, die mich hoffentlich endlich zum ersehnten Ziel bringt, das komsiche Gefühl welches ich seit drei Tagen aus dem neuen Büro herausschleppe. So recht kann ich es nicht zu ordnen und auch will sich kein rechter Grund finden lassemn. Vielleicht ist die Ursache einfach zu komplex und bedarf einer genaueren Analyse, vielleicht liegt es auch einfach an diesem bekackten Wetter, ohne einen cyan farbenen Himmel ist es einfach etwas schwerer nicht an den kommenden dunklen Winter zu denken. mir selbst kommt diese Phase auch etwas zu melencholisch vor, doch wa soll ich machen, dieses ganze Gelaber vom positiven Denken kann mir gestohlen bleiben, man kann ja auch mal seinen Gedanken nachhängen. Da es ja eigentlich nur drei Pfeiler geben soll, die für das persönliche Glück verantwortlich sein sollen, frage ich mich, welcher von diesen drein gerade etwas bröckelt.
Am Montag hing ich etwas durch, doch dann kam die Situation, die mich die Worte formulieren ließ:
“ Und immer wenn man denkt,es geht nicht mehr (nein keine Suizid Gedanken, nielmals!!!) dann geht ein Riss durchs Grau und wärmt die Seele, und auf einmal erstrahlt die Welt in den prächtigsten Farben und man kann gar nicht mehr aufhören zu Lächeln.“
Ha, wie schön… Keine Ahnung, vielleicht ist es einfach das kühle Büro, obwohl ich mich doch echt wohl fühle. Ein eigenes Büro mit viel Platz zum einrichten, einen Augenblick lang spürte ich so etwas ähnliches wie DIE Werbe Agenturstimmung. Eine Stimmung von ganz besonderer Qualität, eine Stimmung die einem etwas von Größe vermittelt, von Möglichkeiten die die Welt, die das Leben zu bieten hat. Man kratz daran und kostet es aus, schön.
Gleich soll ich zu Kay, man muss ja auch mal seine Kontakte pflegen, er will unbedingt in den Keller, auf einmal, das ganze Jahr waren wir nicht da, plötzlich ist selbst ein entspannter Fußballabend unwichtig. Okay, warum nicht ein paar sauer verdiente Kröten ausgeben, wozu sitzt man auch jeden Tag im Büro.
Gut, dann werde ich mich mal bereit machen, ach ja, dieses verkackte Internet, warum stellt es mich immer vor neue Herausforderungen, warum darf ich eigentlich wöchentlich eine 3/4 Stunde versuchen, Zugang zum W-Lan Netzwerk zu bekommen, „Card unplaugged“ „No Connection“ „Keine Netzwerk gefunden“, obwohl alles funktionieren sollte.
Und ach ja, das letzte WE gehörte ganz klar in die Kategorie ABHAKEN, man man man. Doch ein paar schöne Momentegab es schon, immer positiv denken
.
Zurück an der See
Ach ja…. da bin ich wieder, zurück aus Leipzig, zurück ins Büro, zurück in der kühlen Hansestadt. Mit viel Freude und Dankbarkeit blicke auf das WE zurück, wie immer war es eine so schöne Zeit mit Miss K. Ich habe es sehr genosse, auch wenn ihre Eltern am So uns besuchten, so schlimm war es gar nicht, das frühe Aufstehen. Die Wanderung zerrte ein wenig an den untrainierten Waden, dafür zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Gegen mittag aßen wir herzhaften, selbstegmachten Zucchinikuchen, sehr herzhaft und gut gewürzt. Den Hunger konnte dieser gut vertreiben, aber leider traf er nicht ganz so meinen Geschmack. Na ja, am Abend waren K und ich wieder unter uns. Meine Vorfreude auf einen unterhaltsamen Tatort-Abend mit meiner Perle in einer Tatort-Kneipe in L war nicht gerade klein. Und es kam wie ich es mir wünschte, die Besucherzahlen hielten sich stark in Grenzen, das Bier war lecker, die Tagesschau informativ und der „Tatort“, na ja, nicht übel, aber auch nicht sensationell. Egal, ich war glücklich, toll. Dann gingen wir noch entspannt um ihren Block und quatschten über ein wenig über die bewegten Bilder und unsere aktuelle Situation. Ich fragte mich, ob sich die 400 € lohnen, nicht zusammen zu sein, nicht zusammen den Alltag zu erleben. 400 € mehr in der Tasche, dafür sehen wir uns nur am WE, dafür können wir NICHT zusammen mit dem Hund spazieren, kochen, schlafen und alle anderen tollen Sachen zusammen erleben, lohnt sich das?? Ist es das Wert??
Es sind eben nicht nur die 400 €, es ist auch der ARBEITSPLATZ, das Gefühl etwas sinnvolles (?) zu tun, tun wir das denn? Im Augenblick scheint es zumindest so, beide gehen wir Tätigkeiten nach, erfüllen ein Teil unseres Schicksals, fragen uns, wie lange wir noch die Arbeit aushalten, der eine mehr, der andere weniger. Manchmal bin ich kurz davor, das hier alles hinzuschmeißen, warum nicht in L einen Job suchen, von L aus? Wozu diese emotionale Anstrengungen auf sich nehmen, nur um einen drittklassigen Hotelführer zu basteln? Ist dass denn alles? …
Dazu fällt mir etwas ein, die Momente mit Miss K sind immer so schön, ich genieße es dermaßen bei ihr zu sein, am Morgen neben ihr aufzuwachen, mit ihr Frühstück zu essen, Fahrrad zu fahren, in der Ostsee zu schwimmen, alles. Aber wie ist es, wenn man es „immer“ hat, sicherlich „habe“ ich es (diese Momente mit ihr) nicht IMMER, auch wenn wir in einer Stadt wohnen würden, jeder von uns muss investieren, das Rad in Bewegung halten. Doch wird die Schönheit des Augenblicks nicht durch zeitliche Begrenzung intensiviert? In der Liebe vielleicht nicht, davon bin ich überzeugt. Aber diese Momente sind in jedem Fall viel, viel kostbarer. Und das sollten sie aber auch später sein, dann wenn wir zusammen leben.
Neue Wohnung
Jetzt wird es ernst, eben kam der erste Anruf, ob mein Zimmer noch zu haben ist. Der junge Leipziger will sich am Samstag meine Bude angucken. Nun muss ich meinen Mitbewohner fragen, ob er am Sa zu Hause ist und ihn reinlässt. Dann können die sich auch gleich mal beschnuppern, dabei habe ich aber kein gutes Gefühl. Die Wohnung müsste dann auch noch einer Komplettreinigung unterzogen werden. Hmm, schade, ich hätte sie ihm schon schmackhaft gemacht, aber es wird ja nicht der letzte Interessent sein.




