Tommes58’s Weblog

Bunte Einblicke in mein Leben

Archiv für Thoughts

Es wäre so schön..

..wenn wir heute am Sonntag zur Katharinenlineund durch den Wald spazieren könnten. Gerade diese Jahreszeit mit den niedrigen Temperaturen lädt zu gemütlichen Spaziergängen ein um sich dann anschließend bei lecker Gebäck und heißem Tee aufzuwärmen. Heute am Sonntag arbeite ich an diesem 10-Minuten SPD-Wahlplakate-Vortrag  und du schlenderst mit den Nachbarn über den Flohmarkt. Zu gerne würde ich mit dir zusammen shoppen und dann in aller Gemütlichkeit Abendbrot essen und Tatort schauen. Diese Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität frustriert mich einerseits, zeigt mir aber auch wie schön es doch mit dir ist und dass es sich lohnt das alles auszuhalten. Es ist ja nicht mehr lange bis Weihnachten, und wie gerne würde ich mit dir zusammen in diese Zeit starten, mit Glühwein, Esslinger Weihnachtsmarkt und Lebkuchen von den Großeltern. Ach man..

welcome back fernbeziehung

2655908101_36f856562aAch ja, keiner hätte es erwartet, nun wieder führen K und ich eine Fernbeziehung, einerseits ist diese Situation nicht angenehm und echt ätzend. All die alten Erinnerungen an die damalige Fernbeziehung kommen hoch und sind bitter, mal sehen wann das aufhört. Wie schlimm das damals war, doch die Situation ist nicht ganz so wie damals.

Andererseits ist die Fernbeziehung das notwendige Übel im Hinblick auf unsere gemeinsame Zukunft, ich wünsche es mir zumindest. Auch wenn viel passieren kann, bin ich doch mit K sehr glücklich, sehr! Auch wenn es nicht immer rund gelaufen ist, sind 90% der Erinnerungen sehr schön.  Ich denke sehr oft an Esslingen zurück, andauernd fällt mir irgendeine kleine Situation ein, heute z.B. dachte ich beim abschließen des Fahrrades an den betonierten, sonnendurchfluteten Stellplatz unseres Vermieters und eine anschließende Fahrt den Berg hinunter in die Altstadt von Esslingen, es war sehr schön, wirklich.

Die Situation ist in der Hinsicht eine andere, weil K und ich zusammen gewachsen sind. Wenn ich mir hier die älteren Beiträge anschaue, muss ich sehr schmunzeln, gerade den Beitrag über Augsburg. Oh man, war das wirklich so? Zum Glück haben K und ich uns schnell zusammen gerauft. Wir hätten trotzdem öfter Tischtennis bei der Burg spielen sollen, warum ware wir immer so k.o. von der Arbeit. Im Nachinein ärgere ich mich sehr über die Abende in der Wohnung, dabei hätten wir so schön durch die Weinberge schlendern können. Es hilft nichts, ich habe daraus gelernt und werde mich bessern. Immerhin gab es auch sehr schöne Abende zu Hause.

Gerade fällt mir ein, wir K mich überredet hat am Fr abend einen Cache zu suchen. Ich hatte wenig Lust darauf, doch wenn ich die Bilde Revue passieren lasse, freue ich mich sehr über unsere Tour, den steilen Berg hoch und runter, über die Wiese bei der Schule und die Diskussion ob der Weg privat sei oder nicht. Herrlich.

Nun bin ich in Kiel, studiere im ersten Semester und meine Liebste ist 800km weit von mir entfernt. Schrecklich. Heute nach der Veranstaltung in HS hatte ich das fast unbändige Bedürfnis mich an sie zu schmogen und ihr zu schnuppern, furchtbar wenn ich diesen Wunsch nicht erfüllen kann. Aber ich freue mich auf unser Wiedersehen, auf unser heutiges Telefonat. Ich muss mich langsam daran gewöhnen, dass es so ist wie es ist. Hauptsache K und ich wohnen dann bald wieder zusammen irgendwo im Süden?! Vielleicht. So schlecht war es da nicht. Nein, ich hänge nicht durch. Ich bin motiviert und freue mich über das schöne Wetter. K und ich schaffen es schon, da bin ich mir sicher. nun werde ich vermutlich wieder öfter meine Gedanken hier niederschreiben. Komisch, dass ich es in der Zeit wo wir zusammen wohnten, nicht getan habe. Dabei hätte ich so viele schöne Geschichten aufschreiben können, aber ich habe ja jetzt Zeit, einiges aufzuarbeiten. K, lass dich küssen von mir!

Regen und Sonnenschein

3041237143_50b7307841_bLange ließ ich mich nicht mehr dazuverleiten, meine Gedanken hier niederzuschreiben. Leider, so viel ist passiert und geschehen. Viele Geschichten die nun zu tief im Nebel der Zeit verscheleiert sind. Egal, momentan bewegt sich in meinen Gedanken nur ein Thema. Und zwar, wie hat es mein Bekannter Uwe so schön formuliert, das Leben besteht aus Regen und Sonnenschein. Im Augenblick scheint es mir so, als Lebe ich in einem Monsum, nur zeitweise scheint die Sonne auf mein träges Haupt. Kurz Atem holen um dann gleich wieder die Jacke hoch zu schließen um sich gegen den Regen zu schützen. Kurze Momente die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und mir sagen: „du hast es richtig gemacht“. Das Leben zeigt sich auch gern mal von seiner rauhen Seite. Doch so so rau ist es auch nicht, vielen Menschen auf dieser Welt geht es viel schlechter, ich kann mich nicht beklagen.

Nun lebe ich in Augsburg, zusammen mit Kerstin, endlich, endlich habe ich das was ich wollte. Doch was passiert. Der Traum weicht bitterer Realität, es ist alles nicht so rosarot wie in meinen Gedanken. Manchmal war ich echt an dem für mich sehr erschreckenden Punkt, alles hinzschmeißen, und sie bestimmt auch. Tja, was soll ich machen. Man perfektioniert den anderen doch, bastelt sich den Partner irgendwie zu recht. Doch wenn es ernst wird, dann hält dieses Konstrukt dem Sturm nicht stand. Jeden Tag Stress, das kanns doch nicht sein, das ist so erschrekend und deprimierend. Sie nervt mich so, alles muss immer sauber sein: „Warum stehen die Schuhe dort, warum liegt die Mütze auf dem Schrank?“ „Kannst du sie nicht ordentlich in die Kiste legen?“ „Hier ist ein Fleck“ „Warum hast du nicht sauber gemacht“ Ohhhhhhhhhh man, Ich weiß auch nicht. Ich denke immer, es wird schon noch alles gut werden. Doch wo sind diese tiefen Gefühle hin? Diese Gefühle haben mich zu ihr gebracht, hinter die Haustür mit unserem Namensschild. Und was erzählt uns dieses Schild, es klagt das mir bekannte alte Lied, zu viele Gegensätze, keine dauerhafte Harmonie. Ständig irgendetwas was nicht in ihren Kram passt. Und ganz klar, auch sie hat es sich anders vorgestellt, und nun? Raufen wir uns zusammen, liegt es vielleicht an meiner beruflichen Situation? Der Schritt hinaus aus der bekannten Welt in eine fremde Wirklichkeit wo man nichts hat und wo man sich alles aufbauen muss. Ich fühle mich nackt, nackt in Augsburg ohne einen Rahmen der halt gibt. Aber ich bin bereit, mir eine stabile Welt aufzubauen, es muss sein. Ich kann ja nicht mein ganzes Leben zu Hause bleiben. Es ist nicht einfach.

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Geschützt: Wahnsinn

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L

Entweiche, o Nacht! Geht unter, Sterne!
Geht unter, Sterne! Im Morgengrauen siege ich!
Siege ich! Siege ich!

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Weise Worte

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden …
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Hermann Hesse

- diese lyrischen Zeilen passen momentan genau zu meiner Situation

in Leipzig

Da sitze ich nun im zimmer meiner Freundin die gerade ihrer Beschäftigung fröhnt. Ich genieße meinen freien Urlaubstag und beglücke mit meinem Enthusiasmus erstmal den kleinen schwarzen Hund, der sich so genussvoll vor mir auf dem Fußboden rekelt, er muss mich dafür einfach lieben, also ich würde es tun ;) . Wie zärtlich meine kreativen Finger um seine Kehle und den kleinen Bauch kreisen, hmmm. Aber dieser Hundeduft ist ja nun gar nicht mein Fall, also, aufstehen und in den Tag starten.

Eigentlich will ich ja mal ganz in Ruhe Zeitung oder das Buch aus meinem Kofferraum lesen, doch das Leben hat sich etwas anderes für mich ausgedacht. Aufgehts zum Baumarkt wo ich dannn gleich zwei total teure Scheinwerferlampen für mein Auto kaufen darf. Auf der Autobahn, wo mir im letzten fünftel der Strecke mal wieder ein paar tolle Gedanken kamen, fiel plötzlich eine aus, und ich schreckte kurz hoch, denn was tun, wenn auch gleich die Zweite noch ausfällt? Dann stehst du hier ersteinmal schön auf dem Standstreifen und kannst wegen diesem kleinen kaputten Draht nicht weiterfahren. Doch zum Glück hielt der zweite Glühdraht durch. Dann noch mal etwas einkaufen, und warum nicht gleich ein leckeres Mahl zubereiten. Dann müsste ich aber noch ein schönes Rezept im Internet finden, kein Problem. Ich sehe die leckeren braunen Hänchenschenkel schon vor mir, dazu eine kleine feine Salatvariation und eine Kohlenhydratbeilage.

Ja, aber noch mal kurz zu gestern Abend. Ich stellte mir ein etwas anstremgenden Abend im Kreise dreier Mädels vor. Um 21 Uhr wollten diese sich im „Noch besser Leben“ einfinden um zu Plauschen. Ich habe ja nichts dagegen, aber es gruselt mich diese Vorstellung einfach an, als einziger Typ neben seiner Freundin zu sitzen: „Hat der keine eigenes Leben?“ laß ich schon in den Gedanken ihrer Freundinnen. Also, mist, warum bin ich nicht erst 18 Uhr los, und bis auf ein Polizeiwagen in einer langen Baustelle, keine Behinderungen. Murphysgesetz, da entfaltete es mal wieder seine Kraft, ebenso wie die blöde CD, die natürlich nicht lesbar war, und dabei hatte ich es mir so schön mit ihr vorgestellt, grrr. Und tada, fast püntklich erreichte die Stadt. Schön, aber es wurde ganz anders. Es gab ein kleinen Auftritt einer Französin die in Amerika aufwuchs und nun in Berlin ihren künstlerischen Trieb nachgeht. Einmalige Show, kreative Körperperfomance, spontane und spannende Tonlagenänderungen gepaart mit witzigen Musikbeiträgen aus dem MAC. Toll, einfach nur toll! Das ich diesen Auftritt miterleben konnte, machte mich echt glücklich.

Und sie symbolisierte genau die Antwort auf meine im letzten Fünftel der Strecke aufkommenden Fragen, wie man Leben könnte, wenn man einfach keinen Bock hat, im großen Wagen aller mitzufahren, sondern frei zu sein und sein Inneres auszuleben. Was bestimmt in finanzieller Hinsicht nicht einfach ist, aber der Lohn für diese Lebensentscheidung ist ja nicht unattraktiv. Warum sich von der Masse so beschneiden lassen. Ich fühle mich mit meinem Job schon etwas eingeschränkt, aber sicherlich hat ja alles seine Vor- & Nachteile. Doch was zählt denn wirklich in seinem Leben? Was erfüllt einen denn wirklich? Und nicht nur mental? Ich denke sie ist frei, wünscht sich aber vielleicht aber schon ein Leben mit gesicherten Rahmenbedingungen, vielleicht, vielleicht aber auch nicht.  Wenn man matriell alles hat, ein Haus, Auto allen technischen Schnickschnack wie ein großer Kühlschrank mit TV Bildschirm und iPhone, kommt denn nicht vielleicht ab und zu mal so ein kleiner leiser Gedanke:“Hey, gibt es da vielleicht noch etwas, was dir wirklich fehlt?“

nur mal so..

So, bevor hier gar nichts mehr geht, ein paar Zeilen aus meinem Leben.

Es ist schön mal wieder was loszuwerden, ich weiß gar nicht womit ich beginnen soll. Belangloses Geschichten sollen hier keinen Raum finden. Das wichitgste, was mich im Moment beschäftigt, ist neben der krassen Berwerbung, die mich hoffentlich endlich zum ersehnten Ziel bringt, das komsiche Gefühl welches ich seit drei Tagen aus dem neuen Büro herausschleppe. So recht kann ich es nicht zu ordnen und auch will sich kein rechter Grund finden lassemn. Vielleicht ist die Ursache einfach zu komplex und bedarf einer genaueren Analyse, vielleicht liegt es auch einfach an diesem bekackten Wetter, ohne einen cyan farbenen Himmel ist es einfach etwas schwerer  nicht an den kommenden dunklen Winter zu denken. mir selbst kommt diese Phase auch etwas zu melencholisch vor, doch wa soll ich machen, dieses ganze Gelaber vom positiven Denken kann mir gestohlen bleiben, man kann ja auch mal seinen Gedanken nachhängen. Da es ja eigentlich nur drei Pfeiler geben soll, die für das persönliche Glück verantwortlich sein sollen, frage ich mich, welcher von diesen drein gerade etwas bröckelt.

Am Montag hing ich etwas durch, doch dann kam die Situation, die mich die Worte formulieren ließ:

“ Und immer  wenn man denkt,es geht nicht mehr (nein keine Suizid Gedanken, nielmals!!!) dann geht ein Riss durchs Grau und wärmt die Seele, und auf einmal erstrahlt die Welt in den prächtigsten Farben und man kann gar nicht mehr aufhören zu Lächeln.“

Ha, wie schön… Keine Ahnung, vielleicht ist es einfach das kühle Büro, obwohl ich mich doch echt wohl fühle. Ein eigenes Büro mit viel Platz  zum einrichten, einen Augenblick lang spürte ich so etwas ähnliches wie DIE Werbe Agenturstimmung. Eine Stimmung von ganz besonderer Qualität, eine Stimmung die einem etwas von Größe vermittelt, von Möglichkeiten die die Welt, die das Leben  zu bieten hat. Man kratz daran und kostet es aus, schön.

Gleich soll ich zu Kay, man muss ja auch mal seine Kontakte pflegen, er will unbedingt in den Keller, auf einmal, das ganze Jahr waren wir nicht da, plötzlich ist selbst ein entspannter Fußballabend unwichtig. Okay, warum nicht ein paar sauer verdiente Kröten ausgeben, wozu sitzt man auch jeden Tag im Büro.

Gut, dann werde ich mich mal bereit machen, ach ja, dieses verkackte Internet, warum stellt es mich immer vor neue Herausforderungen, warum darf ich eigentlich wöchentlich eine 3/4 Stunde versuchen, Zugang zum W-Lan Netzwerk zu bekommen, „Card unplaugged“ „No Connection“ „Keine Netzwerk gefunden“, obwohl alles funktionieren sollte.

Und ach ja, das letzte WE gehörte ganz klar in die Kategorie ABHAKEN, man man man. Doch ein paar schöne Momentegab es schon, immer positiv denken ;) .

Emotionaler Gedankenexport

Okay, was solls, improvisieren, Flexibilität, Unerwartetes, unvermittelte Veränderungen, Gefühle welche nicht konform gehen mit äußeren Veränderugen, alles nur eine aktuelle Erscheinung? Gefühle die sich in der nächsten Stunde schon wieder verflüchtigen. Visionen vom höchsten Glück und immer wieder eigene Beschwichtigungen, Hoffen und Wünschen im stetigen Wechsel. Plötzlicher Sinneswandel und Vertrauen in die Geschicke des Lebens, welche man zum Teil selbst lenken kann um sein Ziel zu erreichen. Sich üben in Geduld und konzentrieren auf den eigenen Weg. Doch die Bilder des Herzens erlauben und wollen nur eine gemeinsame Zukunft, wieso auch nicht. Und was immer auch geschehen mag, am Ende wird alles gut, und ein Lachen ziert das glückliche Gesicht, endlich angekommen zu sein, dass alles auf sich genommen und nicht aufgegeben zu haben.
Unüberlegte spontane Handlungen führen wahrscheinlich zu nichts, doch irgendwann ist es einfach an der Zeit zu handeln und sich mutig in neue Lebensumfelder zu begeben oder zu werfen. Denn was ist wirklich wichtig? Das Leben bietet einem doch so viel und bis jetzt hat sich auf meinem Lebensweg immer etwas ergeben was mir zusagt. Alles muss man mal erleben, das macht das Leben reich.

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