Tommes58’s Weblog

Bunte Einblicke in mein Leben

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Das Wochenende

Um die Frage später beantworten zu können, was ich an diesem WE erlebt habe, schreibe ich mal einige Impressionen nieder. Motiviert von der Frage, was war eigentlich so im September los, und warum ist der Monat schon wieder vorbei, ohne einen einzigen Pilz gesucht zu haben, welche Schande.

Mein WE begann eigentlich schon am Mi Abend, da meine Perle mal wieder zu Besuch in meiner Stadt war. Den Abend verbrachten wir leider nicht zusammen, irgendwie war ich ganz spontan motiviert etwas Volleyball zu spielen. Dafür konnten wir aber endlich wieder zusammen einschlafen..

Der Donnerstag wurde durch ein gemeinsames Mittagessen in der großen Mensa aufgeppelt. Ich war sehr glücklich mit K und H an einem der vielen Tischen Platz zu nehmen und die ausgewogene Kost auf der Zunge zergehen zu lassen. Sehr gerne wäre ich anschließend mit ihnen durch den herbstlichen Wald spaziet, doch mein Weg führte mich zurück ins Büro. Meine Hoffnung, früher gehen zu können, erfüllte sich glücklicherweise. K`s Vorschlag dann Äpfel pflücken zu gehen setzten wir um. Wir nahmen eine späte Fähre um ans andere Ufer zu gelangen und ich genoss die Wanderund entlang der „Warnow“. So begann ja alles. Mit diesen Spaziergängen auf der anderen Seite des Flusses, und nun ein Jahr später, erlebte ich das, was mir letztes Jahr noch schwierig erschien, toll. Leider war der Weg nicht so lang wie er aussah. Mit schwerem Rucksack und 20€ weniger im Portomanaie gingen wir im Dunkeln am Hafen entlang nach Hause. In der frohen Erwartung auf einen geselligen Spieleabend bereiteten wir leckeren Salat und Teigwaren vor. Ich war so erfüllt, mit dem Gedanken an einen freien Freitag und meiner Liebsten in meiner Nähe.

Tatsächlich wurde es ein sehr angenehmer Abend, mit vielen Parallelen. Ich war sehr glücklich.

Der Tag der deutschen Einheit war leider etwas stressig. Obwohl er emotional zunächst so weiterverlief wie der Do. Leider dauerte die Sache mit den Bewerbungen viel länger als erwartet. K nahm sich ein großes Herz und backte leckeren Apfelkuchen, sie fühlte sich etwas allein gelassen, da sie der Annahme war, ich würde alles in 20 min erledigt haben. Na ja, zum Glück schafften wir es noch mit dem Hund in den Barnstorferwald zu gehen, was für ein wenig Entspannung sortge. Ach wie ich diese kleinen Spaziergänge mit meiner Perle genieße. Da wir vor hatten am Abend noch in die Therme zu fahren, baute sich wieder ein gewisser Druck auf der den seelischen Raum der Entspannung ziemlich reduzierte. An der Tankstelle entschlossen wir uns dann genervt unser Vorhaben auf Sa zu verschieben. Als wir in Pruchten ankamen war es für mich zunächst schwierig den Zugang zu allen Anwesenden zu finden. Auch die Geschichte mit Philipp und Abends noch etwas trinken zu gehen, generierte in mir ein gewisses Rumoren. Schließlich fanden wir eine gute Lösung, ich holte ihn ab, ließ K mit meiner Familie alleine und fuhr nach Barth. Diese Entscheidung sorgte dafür, dass in meinem Glas kein leckerer Campari zu sehen war, wie in den Gläsern der anderen. Diese waren dann auch relativ schnell erheitert und der Abend wurde sehr sehr erträglich. Von einer gewissen Müdigkeit überwältigt, die sich gg. 1 Uhr bemerkbar machte, hoffte ich auf ein schnelles schlafen gehen. Zuvor war aber noch eine gemeinsame Waldrunde zu absolvieren. Eigentlich ganz angenehm und im Nachhinein ein runder Abschluss, ohne K wäre es, so denke ich, weniger schön geworden, sie bringt mein Herz zum Lachen…

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WE

Es war gar nicht so schlecht, meine Befürchtungen die Nachmittagsstunden alleine zu verbringen bewahrheiteten sich nicht. Obwohl ich die Minuten der Ruhe auch genossen hätte, aber aufgrund des schönen Herbstwetters, lohnte es sich doch, die Füße vor die Tür zu setzen. Ganz im Stile von Omma und Oppa wanderten Kay, Stefie und ich ein wenig am Strand entlang. Für mich durch die regelmäßigen Ausflüge mit dem Hund eher keine Hürde, hörte ich aber aus den Mündern meiner Begleiter schon bald erste Protestlaute: „Was, bis da hinten? Das ist aber ganz schön weit!“ „Nein, ach Quatsch, das täuscht.“ Schlimmer empfand ich eher das wehleidige äußern von Kay, der meinte, dass er seine schönen Schuhe nicht mit Sand beschmutzen oder ledieren möchte. Hääh. hatten wir nicht vorher ausgemacht, zum Strand zu fahren? Was erwartet man am Strand?  Wenn ich an Strand denke, dann ziehe ich mir auf jeden Fall keine weißen Hosen an, denn es könnten ja Grasflecken hineinkommen. Zum Glück konnte ich mich durchsetzen, und wir fuhren nicht zur Touristenpromenade. Ich freute mich dann auf die Sportschau, doch leider sollte es ganz anders kommen. Nach einem längeren Einkaufbummel im Aldi, rückten die Zeiger auf dem Zeitmesser schon in Bereiche der letzten Top-Spiele, schade.
Später waren wir alle noch zu einer kleinen Party unterwegs, leider war dort die Musik viel zu leise, sie war so leise, dass man sogar das Gebrabbel der Leute verstanden hat. Das macht doch so keinen Spaß. Der Sonntag stand ganz im Zeichen der typischen Herbstaktivitäten. Mein Mitbewohner und ich schnappten unsere Lenkdrachen und versuchten bei 4 Bft ein paar Kreise zu ziehen. Die Stimmung war gut, der Wind aber eher schwach für wirkliches Vergnügen. Am Abend erkannte ich dann, wie schön es eigentlich ist, mit meiner Perle Tatort zu schauen… Sowie so,gab es zwar viele schöne Momente, sogar das Schwimmen am Freitag war okay, aber irgendwie wurde die Seele nicht wirklich stimuliert, es war alles eher oberflächlich ohne viel Leidenschaft, merkwürdig…

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Augsburg

Am WE waren wir in Augsburg auf WG Suche. Für mich stand im Vordergrund, einen eindruck von der Stadt zu bekommen, in der wir dann hoffentlich schon bald zusammen leben können. Also ganz ehrlich, auch wenn ich meine Perle damit zur Weißglut treibe, doch muss ich es loswerden. Der erste eindruck war auf jeden Fall positiv, ich hatte mir die Stadt etwas anders vorgestellt, etwas hektischer, turbulenter und farbiger. Aber es ging alles recht gemütlich ab, der Stadtverkehr, die Menschen, das Leben. Was mir fehlt ist baer irgendwie das Kultige, die Seele der Stadt. Die hat sich mir nicht offenbart, das war mit Leipzig etwas anders. dort wollte ich sofort hin, dort war mir alles lieb. Die breiten Straßen und die kantigen Häuser mit ihrer reizvollen Mischung aus vergangenen DDR Tagen und neuem Schick. Augsburg kommt mir vor, wie eine wohl behütete Stadt auf der ein wenig Staub liegt, so wie ein wertvolles Spielzeug oder Möbelstück welches wohl behütet auf dem Dachboden lagert. Auch die Menschen wirken etwas distanziert, also die über 35-jährigen. Der junge Erwachsene in der ersten WG, der gleich mit mir über sein Haustier sprach, überraschte mich positiv. Ja, da war eigentlich noch das gute Gefühl vorhanden. Vielleicht war die Ursache der emotionalen Abkühlung das Viertel in dem sich die anderen zwei WG`s befanden. Die Wohnungen waren mir persönlich einfach viel zu hässlich, der Fußboden, die Einrichtung, schrecklich!!

Wie auch immer, es ist ja nicht für immer und ich bin gespannt auf die hoffentlich zu machenden Erfahrungen in Bayern. Augsburg

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WE

Über die Staus die meine hart erarbeitenden Überstunden in Nichts auflösten, will ich gar nicht reden. Auch nicht über das sau späte ankommen und das Verfransen. Dafür waren die anderen Aspekte des WE viel zu schön. Zum einen, die mich begeisternde Kreativität meiner Liebsten, die mich mit einem lustigen Rätsel zum leckeren Salat überraschte. Nach erfolgreichem Lösen wurde daraus eine Art Gutschein, aber erstmal meinen RESPEKT für das Rätsel, mit den wichitgsten Inhalten unserer dreier Beziehung (Blökk, Schnökk, Mr. T Tourist). Die Pastavariation füllte meinen Magen, der Anblick von K erfüllte meine Seele, man man, wie schön sie aussah, mit ihren ins süße Gesicht fallenden Strähnen =). Anschließend schlenderten wir durch ein paar Straßen und der kleine Eckladen belebte mich mit seinen Angeboten. Die Flasche Rotwein tranken wir mit Lukas und Louise. Die Schokoladenzartbitterkreationen rundeten den Freitagabend ab. Es muss ja nicht immer Party sein.
Der Sonnabendmorgen war der wohl schönste den ich seit langem erlebte. Unterbrochen von meinem anmutigen Klingelton genoss ich das zärtliche Potential …

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Wochenende bei den Schwiegereltern

Am Freitag..