Tommes58’s Weblog

Bunte Einblicke in mein Leben

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Bis bald..

Arche Warder

Gerade eben ist K nach Esslingen los gefahren, ganz alleine mit dem Hund und mit meinem Wagen. Ihre MFG hatte ihr kurzfristig abgesagt. Zum Glück nimmt steigt in Hamburg eine Mitfahrerin zu die sie dann auf der langen Strecke begleitet. Als ich in die Wohnung zurückging, gab es diesen kurzen schwarzen Moment, den Moment der Einsamkeit. Aber ich bin nicht traurig, ich bin dankbar für die schöne Woche die wir hatten, sie kam mir sehr lang vor, das ist ein gutes Zeichen. Die Tage vergingen schnell aber die Zeit mit ihr war intensiv, sehr sehr schön und voller Glück. Ich fühlte mich mal wieder richtig geborgen und geliebt, herrlich!!

Vor einer Woche sind wir um diese Zeit zusammen zum Strand aufgebrochen, da hatten wir noch sieben Tage vor uns. Auf den Weg dorthin zwang uns ein Flohmarkt zu einem spontanen Einkaufsbummel. Ich fand einige brauchbare Dinge und drei Comics welche ich seit langem mal wieder lesen wollte. Nach fast einer Stunde gingen wir zum Wagen und dem Hund zurück und fuhren entlang der Förde nach Strande zur Ostsee. Mein Wunsch, mit K und dem Hund an der See entlang zu spazieren erfüllte sich schneller als gedacht. Mit aller Gemütlichkeit schlenderten wir über den Sand und suchten diesen mit unseren verliebten Augen nach Strandgut ab. Abseits der Besucherwege spielten wir mit dem Hund und schlenderten nordostwärts. An einem Café pausierten wir und freuten uns gemeinsam beim Schlürfen vom Milchkaffee (mit extra viel Schaum) auf den abendlichen Thiel-Börne Tatort, ein Traumtag, perfekt, einmalig. Dann wanderten wir noch einige Meter zur Steilküste und kehrten erschöpft, glücklich und erfüllt zum Wagen zurück. Die zweite gemeinsame Nacht, eng umschlungen und umhüllt von Motorengeräuschen der angrenzenden Straße setzte dem Tag die Krone auf.

Am Montag begann die Arbeitswoche. K machte sich an ihre Auswertung und ich notierte die Anzahl der Klamotten im H&M Lager. Als ich wieder nach Hause kam und K sah, strahlte ich innerlich: „Ach wie schön, meine Perle zu Hause.“ So wie damals, man man man. Das Wetter war extrem mies, 8° C und Nieselregen, da schickt man keinen Hund auf die Straße. Am Abend schlenderten wir dennoch durch Kiel und erfreuten uns an einzelnen, schicken Häuser. Der Gedanke an das frühe Aufstehen am Dienstag entmutigte mich etwas, aber mit K einzuschlafen machte mich sehr glücklich, es ist einfach zu schön!

Ich genoss den Gedanken des morgigen Ausschlafens ausgiebig,  nach dem ich mich mit meinen Kommilitonen zwecks 10-Minuten-Vortrag getroffen hatte. ALs K mit ihrer Arbeit fertig war, fuhren wir in der Abenddämmerung zur Steilküste und atmeten frische Seeluft. Die Wanderung über die Steine war zwar kurz und geprägt von einem ahnenden Blick ins Dunkle, aber für mich ein sehr willkommenes Ruhe-Erlebnis fern ab aller Stadtgeräusche. Die Rückgabe von den ausgeliehenen Win-XP Cds befreite mich von jeglicher Schuld. K und ich hoben uns etwas Geld ab, eigentlich hob sich nur K Geld ab, und versuchten den angepriesenen Dosslar-Döner. Leider war dieser mit zu viel Fleisch gefüllt und ekelte mich später etwas an. Am Abend lag ich dann wieder glücklich neben K auf der Matratze und schaute mit ihr „Ein Schloss in Schweden“. Leider bekam ich das Ende nicht ganz mit, ich war von dem Wein und der Schokolade etwas betäubt. { Ich höre gerade in Gedanken die Stimme von K und das Wort „betäubt“ und sehne mich nach ihrer Nähe!!}

Was war am Mittwoch? Mal wieder richtiges Scheiß-Wetter, Regen, windig und kühl. Ich hatte Freizeit und machte mich voll motiviert an meinen PS-Vortrag. Momentan erkennen ich meinen Gemütsunterschied, ich stelle mir vor, ich abriete auch an diesem Vortrag, aber kein Blick von K darauf, ich kann nicht zu ihr gehen und sie küssen, es ist schlimm, es macht mich unglücklich, aber ich hoffe, dass es bald vorbei ist. Echt intensiv, diese Gefühle. Zum Mittag gab es Kartoffeln mit leckeren Quark, zubereitet von K und wirklich schmackhaft! Endlich war Feierabend und K und ich wollten oder mussten noch mal mit dem Hund raus, aber nicht schon wieder zum Strand. So richtig spazieren kann man in Kiel nicht. Irgendwie muss man immer mit dem Auto los. Also auf zum Nordostsee-Kanal. Neues und unbekanntes erkunden. So ein Kanal im Dunkeln hat schon seinen Reiz, doch Fotos kann man in dieser Zeit auch nicht wirklich schießen. Wir machten eine Runde, gingen über feuchten Untergrund und ich freute mich auf  den Abend. Da ich früh aufstehen musste blieb ich zu Hause und schaute das früh entschiedenen Pokalspiel Bayern gg Frankfurt und wartete ungeduldig auf K´s Rückkehr.

Am Do hieß es für mich wieder früh aufstehen und zur RT um zu arbeiten, Ein bisschen Geld verdienen. Vier Stunden a 6,50€, besser als nix. Anschließend traf ich mich mit K im „Weltgewand“ zum secondhand shoppen, das war schön. Meine Perle überglücklich mit einer Menge schöner Einkäufe. Ich ärgerte mich etwas, dass wir den Tag nicht zusammen beginnen konnten, aber ich glaube, so eine Shopping-Tour ist auch nicht wirklich was für mich, oder vielleicht doch? Zu Fuß schlenderten wir zur Wohnung zurück, aßen eine Kleinigkeit und schafften es dann gegen 15 Uhr zur Steilküste. Vorher musste ich noch meinen Mitbewohner beim Umzug helfen, deswegen ging es erst so spät los. Irgendwas ist ja immer, echt komisch. Mit kanpper Mühe schafften wir es vor Einbruch der Finsternis zurück zum Auto. Mal wieder zeigte sich das Wetter von seiner schlechtesten Seite (ich brauch ´ne Regenjacke) und wir wackelten uns über die vielen Steine mit etwas Furcht und Abenteuergeist durch den trüben Oktoberabend zurück. Was war am Abend? Ach ja, „Shopping“ ein lustiger Film übers „Kennenlernen“ von Singles. Es war ein so schöner Abend, ich habe ihn enorm genossen!!

Eigentlich ging es schon am Do mit dem Rückwärtszählen der Tage bis K wieder gen Süden fährt los. Am Freitag wurde dieses gedankliche Szenario langsam traurige Realtiät: „Nur noch zwei Nächte, dann heißt es Abschied nehmen.“ Doch man will sich mit diesen trüben Gedanken ja nicht den Tag verderben. Zum Glück wurden wir mit schönstem Wetter beschenkt. Nach einem kurzen Blick  in die Halle der Möbelbörse fuhren wir zur Arche Warder und schauten uns bedrohte Nutztierrassen an. Oft stellte ich mir vor, wie es wäre, wenn K und ich hier zusammen wohnen würden. Diese Vorstellung machte mich kurzfristig sehr glücklich. Mir ist es aber durchaus bewusst, dass sie in Esslingen zu Hause ist und ich mir eher vorstellen müsste, dort mit ihr zu leben. Was mir ja eigentlich auch mehr zusagt. Dennoch habe ich gerade heute wieder echte Sehnsucht, man man man. Hoffe, das geht bald vorbei, denn meine Motivation war auch schon mal besser.

Nach dem Umzug in das andere Zimmer und mit der tatkräftigen Unterstützung von K, fühle ich mich etwas wohler in der Bude. Das kommt aber auch hauptsächlich durch das gemütliche Bett. Am Samstag besuchte uns M+M und sie brachten gleich noch ein paar Möbel mit. Nun habe ich wenigstens etwas Stauraum, wunderbar. Ich feute mich sehr über ihren Besuch und die kleine Wanderung am Strand. Es war ein schöner Tag, auch wenn das Wetter mal wieder nur grau war, aber immerhin trocken. (Noch eine Nacht)

Dann war er da, noch ein mal gingen K und ich zusammen mit dem Tier in den Park, kauften Brötchen und blickten uns verliebt in die Augen, ganz besonders schaute die Blökk  mir in die Augen ;) . Um elf Uhr sollte es losgehen, rechtzeitig aßen wir die Teigwaren auf und packten alles ein. Ich pumpte noch schnell etwas Kühlwasser aus dem überfüllten Ausgleichsbehälter und wies K in das TMC Programm ein. Nach vielen leidenschaftlichen Küssen winkte ich meinem Wagen hinterger und fiel kurz in ein schwarzes Loch, plötzlich wieder allein, furchtbar. Meine Stimmung war am Boden, hatte nur wenig Lust zu irgendwas und kämpfte mit  mir um ein paar Glückshormone, ich hasse Fernbeziehungen!

Regen und Sonnenschein

3041237143_50b7307841_bLange ließ ich mich nicht mehr dazuverleiten, meine Gedanken hier niederzuschreiben. Leider, so viel ist passiert und geschehen. Viele Geschichten die nun zu tief im Nebel der Zeit verscheleiert sind. Egal, momentan bewegt sich in meinen Gedanken nur ein Thema. Und zwar, wie hat es mein Bekannter Uwe so schön formuliert, das Leben besteht aus Regen und Sonnenschein. Im Augenblick scheint es mir so, als Lebe ich in einem Monsum, nur zeitweise scheint die Sonne auf mein träges Haupt. Kurz Atem holen um dann gleich wieder die Jacke hoch zu schließen um sich gegen den Regen zu schützen. Kurze Momente die mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und mir sagen: „du hast es richtig gemacht“. Das Leben zeigt sich auch gern mal von seiner rauhen Seite. Doch so so rau ist es auch nicht, vielen Menschen auf dieser Welt geht es viel schlechter, ich kann mich nicht beklagen.

Nun lebe ich in Augsburg, zusammen mit Kerstin, endlich, endlich habe ich das was ich wollte. Doch was passiert. Der Traum weicht bitterer Realität, es ist alles nicht so rosarot wie in meinen Gedanken. Manchmal war ich echt an dem für mich sehr erschreckenden Punkt, alles hinzschmeißen, und sie bestimmt auch. Tja, was soll ich machen. Man perfektioniert den anderen doch, bastelt sich den Partner irgendwie zu recht. Doch wenn es ernst wird, dann hält dieses Konstrukt dem Sturm nicht stand. Jeden Tag Stress, das kanns doch nicht sein, das ist so erschrekend und deprimierend. Sie nervt mich so, alles muss immer sauber sein: „Warum stehen die Schuhe dort, warum liegt die Mütze auf dem Schrank?“ „Kannst du sie nicht ordentlich in die Kiste legen?“ „Hier ist ein Fleck“ „Warum hast du nicht sauber gemacht“ Ohhhhhhhhhh man, Ich weiß auch nicht. Ich denke immer, es wird schon noch alles gut werden. Doch wo sind diese tiefen Gefühle hin? Diese Gefühle haben mich zu ihr gebracht, hinter die Haustür mit unserem Namensschild. Und was erzählt uns dieses Schild, es klagt das mir bekannte alte Lied, zu viele Gegensätze, keine dauerhafte Harmonie. Ständig irgendetwas was nicht in ihren Kram passt. Und ganz klar, auch sie hat es sich anders vorgestellt, und nun? Raufen wir uns zusammen, liegt es vielleicht an meiner beruflichen Situation? Der Schritt hinaus aus der bekannten Welt in eine fremde Wirklichkeit wo man nichts hat und wo man sich alles aufbauen muss. Ich fühle mich nackt, nackt in Augsburg ohne einen Rahmen der halt gibt. Aber ich bin bereit, mir eine stabile Welt aufzubauen, es muss sein. Ich kann ja nicht mein ganzes Leben zu Hause bleiben. Es ist nicht einfach.

Am Morgen

Nachdem mir meine Liebste gestern ihre Zukunftspläne offerierte und ich diesen mit gemischten Gefühlen begegnete, sehe ich die Tatsache, dass sie demnächst vielleicht in Berlin oder Österreich oder Augsburg lebt, mit anderen Augen. Wenn es Berlin wird, dann hat das ja für uns auch viele Vorteile. Da wird sich doch auch für mich eine Möglichkeit ergeben, eine gute Arbeit zu finden, außerdem wäre ich endlich in Berlin, in der Stadt in der ich schon immer leben wollte. Also, sagte ich zu mir, immer schön gelassen bleiben, klar, aber am Abend hat man ja auch nicht mehr die Resistenz für unvermittelte Visionen der geliebten Lebenspartenerin ;) .

Es wäre nicht unvorteilhaft, wenn Miss K nächste Woche schon am Mi kommen würde. Die Gefahr der Langenweile wäre auch nicht imens, da sie höxhsten am Do einen freien Nachmittag hätte, und am Fr könnte ich dann bestimmt früher nach Hause, und so hätten wir mal wieder Zeit für ausgibige Massagen und einem unterhaltsamen Abend im LiWu, das wäre doch toll!

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Die Nacht

Was für ein schrecklicher Traum, und er fühlte sich, so wie jeder Traum eigentlich, total realistisch an, unangenehm. In der Nacht erlebte ich die Verwirklichung einer gefürchteten Entwicklung. Miss K und ich lernten jeweils andere Menschen kennen, die uns das geben, was wir uns nicht geben konnten, obwohl dieses eher geringe Bedeutung in einer Beziehung hat. Ich weiß leider nicht mehr, was Miss K zu kritisieren hatte, auf jeden Fall war es für mich ganz neu. Und ich fühlte mich in meinem Traum sehr schlecht und wollte das alles nicht wahr haben. Sekunden nach dem das Tageslicht meine Netzhaut berührte, erlebte ich wiederum die Erfüllung eines Wunsches, welche viele Artgenossen in der Realität gern erleben würden, das es nämlich nur ein Traum war, keine Wirklichkeit,  Gottt sei dank.

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Geschützt: Der Kuss

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