
Sitze gerade in der Regionalbahn von Rostock nach Kiel. Meine Perle musste ich alleine in Pruchten zurück lassen da sie sich noch ein paar Tage um die Katzen und um meine Mutter kümmert, die morgen wahrscheinlich aus dem Krankenhaus kommt.
Ich ärgere mich ein bisschen, da ich das Gefühl nicht los werde, locker einen Tag länger in Pruchten hätte bleiben können. Kurz uns Rostock laß ich in einer Mail wie weit Marius mit unserem 3D Projekt gekommen ist. Ich glaube, einen Tag länger zu bleiben hätte das Projekt nicht gefährdet. Aber nun ist es zu spät und Kerstin ist alleine mit dem Hund am schönen Weststrand unterwegs. Naja….
Wir hatten einige schöne Tage in Pruchten. Das Wetter zeigte sich vor der Fusion von seiner besten Seite. Sehr warm, blauer Himmel, bestes Strand und Grillwetter. Es war so schön wie ein Urlaub in Frankreich, zumindest fast. Wir fuhren mit dem Twingo nach Prerow und Zingst und tauchten in die kühlen Fluten und atmeten die salzige Luft. Anschließend bewegten wir uns durch den roten Abendhimmel nach Pruchten um diverse Köstlichkeiten vom Grill und kühles Bier zu genießen. Es war sehr idyllisch und die Zeit flog dahin.
Nach meinem Geburtstag, der von allen Anwesenden liebevoll gestaltet wurde und mich sehr glücklich machte, fuhren wir nach Lärz zur Fusion. Mit großen Erwartungen gingen wir am Donnerstagabend über das Gelände. Rico Loop war der erste Künstler der uns mit seinem können begeisterte und uns einstimmte. Der Platz an sich war schon voll so dass wir nahe der Hauptplatzes die Sachen vom Auto zum Campingplatz tragen mussten. Dafür hatten wir aber nur einen kurzen Weg zu den Bühnen, auch nicht schlecht.
Die nächsten zwei Tage waren etwas unangenehm. Zuerst lag ich fast dem ganzen Freitag krank im Zelt, am Samstag dann Kerstin. Außerdem öffnete der Himmel alle Tore und überschwemmte das Gelände. Es verwandelte sich in eine dicke Schlammwüste. Der Dauerregen nagte am Gem
üt
. Die Fusion macht bei Sonne deutlich mehr Spaß. Trotzdem war
es
ein schönes Erlebniss, trotz allem.
Zurück in Pruchten teilte uns dann Mutter mit, dass sie ins Krankenhaus müsse. Etwas geschockt über diese unvermittelte Nachricht planten wir die nächsten Tage.
Ich war froh, noch bis Dienstag mit P und B in Pruchten bleiben zu können.
Als ich mit dem Twingo nach Barth hinein fuhr, verglich ich in Gedanken die kleinen französischen Urlaubsorte die ich mit K besuchte und es kam mir vor, als ob wir dort wären.
Am letzten Abend drehten wir mit dem Hund eine große Runde durch den Wald. Wir auf den super Fahrrädern von Max und Petra, der Hund hächelte hinter uns her. Am Bodden zurück genoss ich die letzten Stunden in unserem Urlaubsdomizil, es war eine so schöne Zeit mit P und B in Pruchten, toll. So muss der Sommer sein, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten.




