Tommes58’s Weblog

Bunte Einblicke in mein Leben

Archiv für August, 2008

nur mal so..

So, bevor hier gar nichts mehr geht, ein paar Zeilen aus meinem Leben.

Es ist schön mal wieder was loszuwerden, ich weiß gar nicht womit ich beginnen soll. Belangloses Geschichten sollen hier keinen Raum finden. Das wichitgste, was mich im Moment beschäftigt, ist neben der krassen Berwerbung, die mich hoffentlich endlich zum ersehnten Ziel bringt, das komsiche Gefühl welches ich seit drei Tagen aus dem neuen Büro herausschleppe. So recht kann ich es nicht zu ordnen und auch will sich kein rechter Grund finden lassemn. Vielleicht ist die Ursache einfach zu komplex und bedarf einer genaueren Analyse, vielleicht liegt es auch einfach an diesem bekackten Wetter, ohne einen cyan farbenen Himmel ist es einfach etwas schwerer  nicht an den kommenden dunklen Winter zu denken. mir selbst kommt diese Phase auch etwas zu melencholisch vor, doch wa soll ich machen, dieses ganze Gelaber vom positiven Denken kann mir gestohlen bleiben, man kann ja auch mal seinen Gedanken nachhängen. Da es ja eigentlich nur drei Pfeiler geben soll, die für das persönliche Glück verantwortlich sein sollen, frage ich mich, welcher von diesen drein gerade etwas bröckelt.

Am Montag hing ich etwas durch, doch dann kam die Situation, die mich die Worte formulieren ließ:

“ Und immer  wenn man denkt,es geht nicht mehr (nein keine Suizid Gedanken, nielmals!!!) dann geht ein Riss durchs Grau und wärmt die Seele, und auf einmal erstrahlt die Welt in den prächtigsten Farben und man kann gar nicht mehr aufhören zu Lächeln.“

Ha, wie schön… Keine Ahnung, vielleicht ist es einfach das kühle Büro, obwohl ich mich doch echt wohl fühle. Ein eigenes Büro mit viel Platz  zum einrichten, einen Augenblick lang spürte ich so etwas ähnliches wie DIE Werbe Agenturstimmung. Eine Stimmung von ganz besonderer Qualität, eine Stimmung die einem etwas von Größe vermittelt, von Möglichkeiten die die Welt, die das Leben  zu bieten hat. Man kratz daran und kostet es aus, schön.

Gleich soll ich zu Kay, man muss ja auch mal seine Kontakte pflegen, er will unbedingt in den Keller, auf einmal, das ganze Jahr waren wir nicht da, plötzlich ist selbst ein entspannter Fußballabend unwichtig. Okay, warum nicht ein paar sauer verdiente Kröten ausgeben, wozu sitzt man auch jeden Tag im Büro.

Gut, dann werde ich mich mal bereit machen, ach ja, dieses verkackte Internet, warum stellt es mich immer vor neue Herausforderungen, warum darf ich eigentlich wöchentlich eine 3/4 Stunde versuchen, Zugang zum W-Lan Netzwerk zu bekommen, „Card unplaugged“ „No Connection“ „Keine Netzwerk gefunden“, obwohl alles funktionieren sollte.

Und ach ja, das letzte WE gehörte ganz klar in die Kategorie ABHAKEN, man man man. Doch ein paar schöne Momentegab es schon, immer positiv denken ;) .

Emotionaler Gedankenexport

Okay, was solls, improvisieren, Flexibilität, Unerwartetes, unvermittelte Veränderungen, Gefühle welche nicht konform gehen mit äußeren Veränderugen, alles nur eine aktuelle Erscheinung? Gefühle die sich in der nächsten Stunde schon wieder verflüchtigen. Visionen vom höchsten Glück und immer wieder eigene Beschwichtigungen, Hoffen und Wünschen im stetigen Wechsel. Plötzlicher Sinneswandel und Vertrauen in die Geschicke des Lebens, welche man zum Teil selbst lenken kann um sein Ziel zu erreichen. Sich üben in Geduld und konzentrieren auf den eigenen Weg. Doch die Bilder des Herzens erlauben und wollen nur eine gemeinsame Zukunft, wieso auch nicht. Und was immer auch geschehen mag, am Ende wird alles gut, und ein Lachen ziert das glückliche Gesicht, endlich angekommen zu sein, dass alles auf sich genommen und nicht aufgegeben zu haben.
Unüberlegte spontane Handlungen führen wahrscheinlich zu nichts, doch irgendwann ist es einfach an der Zeit zu handeln und sich mutig in neue Lebensumfelder zu begeben oder zu werfen. Denn was ist wirklich wichtig? Das Leben bietet einem doch so viel und bis jetzt hat sich auf meinem Lebensweg immer etwas ergeben was mir zusagt. Alles muss man mal erleben, das macht das Leben reich.

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@work

Sehr schön, ich freue mich und bin erleichtert, mein Vorschlag für die Telefonbuchanzeige gefällt meiner Chefin, mir aber auch, sehr gut. Ich hatte schon Sorge, dass es anders wäre, das sie gestern mit meinem Vorschlag und einer skeptischen Gesichtsausdruck aus dem Raum schritt. Nun soll ich noch eine für LUKA kreieren, was ein wenig schwerer ist, da das Logo und die VK nur wenig Gestaltungselemente bieten, welche man nutzen könnte. Aber keine Problem, das wird trotzdem was Feines….

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Am Morgen

Nachdem mir meine Liebste gestern ihre Zukunftspläne offerierte und ich diesen mit gemischten Gefühlen begegnete, sehe ich die Tatsache, dass sie demnächst vielleicht in Berlin oder Österreich oder Augsburg lebt, mit anderen Augen. Wenn es Berlin wird, dann hat das ja für uns auch viele Vorteile. Da wird sich doch auch für mich eine Möglichkeit ergeben, eine gute Arbeit zu finden, außerdem wäre ich endlich in Berlin, in der Stadt in der ich schon immer leben wollte. Also, sagte ich zu mir, immer schön gelassen bleiben, klar, aber am Abend hat man ja auch nicht mehr die Resistenz für unvermittelte Visionen der geliebten Lebenspartenerin ;) .

Es wäre nicht unvorteilhaft, wenn Miss K nächste Woche schon am Mi kommen würde. Die Gefahr der Langenweile wäre auch nicht imens, da sie höxhsten am Do einen freien Nachmittag hätte, und am Fr könnte ich dann bestimmt früher nach Hause, und so hätten wir mal wieder Zeit für ausgibige Massagen und einem unterhaltsamen Abend im LiWu, das wäre doch toll!

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Die Nacht

Was für ein schrecklicher Traum, und er fühlte sich, so wie jeder Traum eigentlich, total realistisch an, unangenehm. In der Nacht erlebte ich die Verwirklichung einer gefürchteten Entwicklung. Miss K und ich lernten jeweils andere Menschen kennen, die uns das geben, was wir uns nicht geben konnten, obwohl dieses eher geringe Bedeutung in einer Beziehung hat. Ich weiß leider nicht mehr, was Miss K zu kritisieren hatte, auf jeden Fall war es für mich ganz neu. Und ich fühlte mich in meinem Traum sehr schlecht und wollte das alles nicht wahr haben. Sekunden nach dem das Tageslicht meine Netzhaut berührte, erlebte ich wiederum die Erfüllung eines Wunsches, welche viele Artgenossen in der Realität gern erleben würden, das es nämlich nur ein Traum war, keine Wirklichkeit,  Gottt sei dank.

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@work

Wieso erzählt Mr. W. Geschichten von seinen Eltern? Warum erzählt er sie uns, uns Kollegen? Warum denkt er, dass ich mich dafür interessiere, dass sein Vater in Frankreich durch das Übersehen eines Kreisverkehrs, eine Beule in seinen Ersatzkanister vom Wohnmobil bekam. Es nervt mich nicht sonderlich, aber es ist so was von Langweilig, oder interessiere ich mich nicht für sein Leben? Ganz klar, NEIN, das sind Dinge die man niemanden aufdrängen muss. Doch was erwidert man in solch einer Sitaution? Außer einem gekünstelten Lachen o.ä. nicht viel. Wahnsinn, es gibt Menschen, die erzählen viel, sagen dabei nichts und schweifen dann immer noch aus, krass.
Aber ich will mich auch bedanken, Herr W. stand mir heute bei, als ich erzählte, dass ich zum Zahnarzt muss und die Resonanz von S. zunächst etwas gestresst war: „Mensch Tom!“ Gibt es denn keine Termine nach 18 Uhr?“
Dafür vielen Dank!

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WE

Über die Staus die meine hart erarbeitenden Überstunden in Nichts auflösten, will ich gar nicht reden. Auch nicht über das sau späte ankommen und das Verfransen. Dafür waren die anderen Aspekte des WE viel zu schön. Zum einen, die mich begeisternde Kreativität meiner Liebsten, die mich mit einem lustigen Rätsel zum leckeren Salat überraschte. Nach erfolgreichem Lösen wurde daraus eine Art Gutschein, aber erstmal meinen RESPEKT für das Rätsel, mit den wichitgsten Inhalten unserer dreier Beziehung (Blökk, Schnökk, Mr. T Tourist). Die Pastavariation füllte meinen Magen, der Anblick von K erfüllte meine Seele, man man, wie schön sie aussah, mit ihren ins süße Gesicht fallenden Strähnen =). Anschließend schlenderten wir durch ein paar Straßen und der kleine Eckladen belebte mich mit seinen Angeboten. Die Flasche Rotwein tranken wir mit Lukas und Louise. Die Schokoladenzartbitterkreationen rundeten den Freitagabend ab. Es muss ja nicht immer Party sein.
Der Sonnabendmorgen war der wohl schönste den ich seit langem erlebte. Unterbrochen von meinem anmutigen Klingelton genoss ich das zärtliche Potential …

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Zurück an der See

Ach ja…. da bin ich wieder, zurück aus Leipzig, zurück ins Büro, zurück in der kühlen Hansestadt. Mit viel Freude und Dankbarkeit blicke auf das WE zurück, wie immer war es eine so schöne Zeit mit Miss K. Ich habe es sehr genosse, auch wenn ihre Eltern am So uns besuchten, so schlimm war es gar nicht, das frühe Aufstehen. Die Wanderung zerrte ein wenig an den untrainierten Waden, dafür zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Gegen mittag aßen wir herzhaften, selbstegmachten Zucchinikuchen, sehr herzhaft und gut gewürzt. Den Hunger konnte dieser gut vertreiben, aber leider traf er nicht ganz so meinen Geschmack. Na ja, am Abend waren K und ich wieder unter uns. Meine Vorfreude auf einen unterhaltsamen Tatort-Abend mit meiner Perle in einer Tatort-Kneipe in L war nicht gerade klein. Und es kam wie ich es mir wünschte, die Besucherzahlen hielten sich stark in Grenzen, das Bier war lecker, die Tagesschau informativ und der „Tatort“, na ja, nicht übel, aber auch nicht sensationell. Egal, ich war glücklich, toll. Dann gingen wir noch entspannt um ihren Block und quatschten über ein wenig über die bewegten Bilder und unsere aktuelle Situation. Ich fragte mich, ob sich die 400 € lohnen, nicht zusammen zu sein, nicht zusammen den Alltag zu erleben. 400 € mehr in der Tasche, dafür sehen wir uns nur am WE, dafür können wir NICHT zusammen mit dem Hund spazieren, kochen, schlafen und alle anderen tollen Sachen zusammen erleben, lohnt sich das?? Ist es das Wert??

Es sind eben nicht nur die 400 €, es ist auch der ARBEITSPLATZ, das Gefühl etwas sinnvolles (?) zu tun, tun wir das denn? Im Augenblick scheint es zumindest so, beide gehen wir Tätigkeiten nach, erfüllen ein Teil unseres Schicksals, fragen uns, wie lange wir noch die Arbeit aushalten, der eine mehr, der andere weniger. Manchmal bin ich kurz davor, das hier alles hinzuschmeißen, warum nicht in L einen Job suchen, von L aus? Wozu diese emotionale Anstrengungen auf sich nehmen, nur um einen drittklassigen Hotelführer zu basteln? Ist dass denn alles? …

Dazu fällt mir etwas ein, die Momente mit Miss K sind immer so schön, ich genieße es dermaßen bei ihr zu sein, am Morgen neben ihr aufzuwachen, mit ihr Frühstück zu essen, Fahrrad zu fahren, in der Ostsee zu schwimmen, alles. Aber wie ist es, wenn man es „immer“ hat, sicherlich „habe“ ich es (diese Momente mit ihr) nicht IMMER, auch wenn wir in einer Stadt wohnen würden, jeder von uns muss investieren, das Rad in Bewegung halten. Doch wird die Schönheit des Augenblicks nicht durch zeitliche Begrenzung intensiviert? In der Liebe vielleicht nicht, davon bin ich überzeugt. Aber diese Momente sind in jedem Fall viel, viel kostbarer. Und das sollten sie aber auch später sein, dann wenn wir zusammen leben.

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Vorfreude

Endlich, endlich wieder Freitag, der wohl schönste Tag für Menschen die eine Fernbeziehung führen- Auch als Vetreter des männlichen Geschlechts erlaube ich mir meine Gefühle zu kanalisieren. Später, wenn viele Blätter vom Kalender abgerissen worden sind, werde ich diese Zeilen wieder lesen und hoffentlich mit einem breiten Schmunzeln auf diese Zeit zurück blicken, um dann zu sagen, wir haben es geschafft, an alle Zweifler einer Fernbeziehung, es kann funktionieren, wenn man Geduld hat und die Hoffnung nicht aufgibt sowie bemüht ist, die Distanz zwischen zwei Seelen mittelfristig zu verringern. Irgendwann hat man das Ziel erreicht.
Also, heute gehts wieder nach Leipzig mit der Mitfahrgelgenheit. Abfahrt halb drei, es zählt doch irgendwie jede Stunde, unglaublich, wie sehr man ZEIT genießen, sie auskosten kann. Mal sehen was wir am Sa und heute Abend erleben. Der Wetterbericht sieht vielversprechend aus. Na ja, was sich auch immer am Firmament abspielen wird, ich freue mich auf 56 Stunden gemeinsame Zeit.
Gestern erzählte ich Kay und Stefie wie sehr ich es genossen habe, eine ganze Woche mit meiner Freundin verbracht zu haben, da grinsten die Beiden nur. Sie haben sich in vier Jahren Beziehung nicht weniger als zehn Tage nicht gesehen. Welch unterschiedliche Perspektive sich darbietet, lustig und auch ein wenig spannend.

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Gedanken am Donnnerstag

So trübe wie der Himmel, die Temperaturen und die Musik die ich im Ohr habe, so trübe sieht es im Moment in mir aus. Meine Stimmung ist zwar nicht total am Boden doch auch nicht wirklich positiv. Mache ich schon wieder den selben Fehler wie vor 9 Jahren? Ist mein Glück schon wieder von zu bestimmten Faktoren abhängig, Faktoren die unkonstant und einer wechselnden Dynmaik unterworfen sind? Nicht jeder Tag kann gut sein, aber mein aktuellen Empfinden richtet sich eben momentan nicht auf die tägliche Konstellation aus, welche auch nicht wirklich so schlecht ist. Es wäre doch mal total schön, eine stabile Basis zu haben, auf die man sich verlassen kann. Es liegt aber an meinen grundlegenden Eigenschaften, diese gesuchte Basis auf zu dynamischen Faktoren aufbauen zu wollen, dass muss sich ändern, so wie schon einmal, das war eine gute Zeit, eine freie und friedvolle Zeit, unabhängig von fast allem. Aber wer wird schon die Hoffnung aufgeben, die Reise ist noch nicht zu Ende, das Ziel ist noch nicht ganz klar, aber dafür die Richtung.

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